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3. Burger-Festival Winterthur

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Dieses Wochenende geht fand das 3. Burger-Festival in der Stadt statt. Das dritte ist heuer erst durch eine Kollegin in meinen Fokus geraten. Denn diese – angeregt durch meine bisherigen Berichte! – wollte auch mal wissen, wie so ein Streetfood-Festival tatsächlich aussieht und funktioniert. Lokalität war einmal mehr die sogenannte „Halle 53“. Diese ist ein (meiner Meinung nach: gelungenes) Beispiel einer revitalisierten Industriebrache. Nach dem Rückzug der Firma Sulzer aus der Produktion von grossen und schweren Maschinen wie Lokomotiven, standen die dafür verwendeten Gebäude längere Zeit leer. Nur langsam erwachte Winterthur aus der Schockstarre, dass einer der größten und wichtigsten Steuerzahler verschwunden war. Es gelang, an Stelle eines großen, viele kleine Betriebe anzusiedeln, die meisten davon aus dem boomenden kreativen und / oder IT-Bereich. Zusätzlich wurde die bereits ansässige Fachhochschule weiter ausgebaut und Teile dort angesiedelt, und so haben wir heute das Phänomen, dass, wo früher Arbeiter im blauen Übergewand durch die Hallen eilten, nunmehr unter der Woche jede Menge junger Leute durchs Areal wuselt. Dann dient die Halle 53 als kleines Parkhaus. An Wochenenden wird sie dieser Zweckentfremdung abermals entfremdet, und verschiedene Events, von denen Streetfood-Festivals nur einen kleinen Teil ausmachen, finden in ihr statt.

Ich kam mir ein wenig vor, wie der Rheinische Hausfreund des Johann Peter Hebel, der jedes Mal, wenn ein Thema angeschnitten wird, das ein gewisses Spezialwissen verlangt, seinen (real existierenden!) Freund unter dem Titel eines Adjunkten einführt. So einen Adjunkt hatten wir dieses Mal auch dabei, nur war es eine Adjunktin und das Thema weniger die Einführung neuer Maß- und Gewichtseinheiten, sondern die sehr speziellen Anforderung, die eine Umnutzung eines ehemaligen Industrie-, und das heißt: Produktionsareals in Büros oder gar Wohnungen stellt. Immerhin war es in den Gebäuden, wo produziert wurde und zum Teil sogar mit flüssigem Eisen hantiert, nicht nötig, einer Wärme-Isolation großartig Beachtung zu schenken. Die Fenster waren riesig – man brauchte Licht! – aber von Doppelverglasung konnte keine Rede sein. Heute sind solche Gebäude häufig denkmalgeschützt, und es ist nicht ganz einfach, da nachträglich eine brauchbare Isolation hinzukriegen.

Aber eigentlich waren wir ja wegen der Burger da, nicht wegen der Isolation. Es war gestern ein schöner Frühherbst-Abend – warm genug, um auch draußen nicht mehr zu brauchen als ein T-Shirt. Im Vergleich zu den Streetfooddays, die in der selben Lokalität stattfinden, waren es ein paar Anbieter weniger – es fiel ja jeder weg, der keine Burger im Angebot hat. Dass es dennoch so viele Burger-Produzenten gibt, und so viele Varianten von Hackfleisch in mehr oder weniger runder Form zwischen zwei Brötchen, sogar, wenn ich mich nicht täusche, vegane, hat mich dann aber doch überrascht. Die geringere Quantität wurde durch die dargebotene Qualität der Burger wettgemacht. Jedenfalls hat keiner von uns seinen Burger auch nur ansatzweise schlecht gefunden. Beim Bier gab es auch lokales Craft-Bier, was mir sehr passte. (Und auch das Bier war ausgezeichnet.)

Mit wohliger Sätte im Bauch bewegten wir uns demnach heimwärts. (Aber ich hoffe dennoch, dass mir dieses Jahr kein Streetfood-Festival mehr über den Weg läuft…)

Nationalfeiertag – am folgenden Abend

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Es wurde dann doch noch etwas laut gestern Abend. Aber im Vergleich mit anderen Jahren hielt es sich doch in Grenzen. Vielleicht siegt ja bei der Menschheit doch manchmal die Vernunft? Zu wünschen wäre es…

Nationalfeiertag

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Im Moment (09.15 Uhr) ist es verblüffend ruhig. Noch keiner hat eine Rakete oder einen Böller gezündet. Haben die Hinweise auf die nicht unbeträchtliche Umweltverschmutzung tatsächlich etwas bewirkt? Ist es eine Folge dessen, dass der Migros-Genossenschaftsbund Ostschweiz dieses Jahr kein Feuerwerk verkauft hat? (Ich habe andere Geschäfte gesehen, die das gemacht haben – ohne Feuerwerkt muss keiner sein, der nicht will.)

Es wäre zu wünschen, dass es so ruhig bleibt. Für uns Menschen und für die Tiere – die wilden und die domestizierten. Ich möchte keinen zitternden kleinen Hund hier haben…

Der Kampf mit der Bürokratie geht weiter

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Jetzt habe ich gerade per Mail meine Anmeldung betr. Bezug der AHV an die entsprechende Stelle in Zürich geschickt. Antwort: Ja, ich müsse das mit dem offiziellen Formular machen. Ich so zurück: Können Sie mir dieses Formular bitte mailen? Gut – Formular erhalten. 10 Seiten PDF. Die natürlich nicht als PDF-Formular geliefert werden. Also: Ausdrucken. Von Hand ausfüllen. Ausgefülltes Formular wieder kopieren, damit du es in deinen Unterlagen hast. Lochen. Abheften.

Willkommen im 21. Jahrhundert.

(Von all den Dokumenten, die diese Leute von einem verlangen, wollen wir gar nicht reden. Ich habe die meisten gar nicht, oder zumindest nicht mehr…)

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Und wenn man keine hat…

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… Ferien nämlich, dann stellt man fest, wie die Zeit davon rast. Dabei hätte man noch so viel zu tun und zu erledigen. Alleine der Papierkram, den eine bevorstehende Pensionierung auslöst, steht in keinem Verhältnis zur Rente, die man schlussendlich erhält.

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Man soll sich seiner Ferien freuen, wenn man hat

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Und zum Beispiel Dinge erledigen wie ein Update der Website. Sowohl technisch wie inhaltlich.

(Ja, der Hund ist weiter gewachsen. Ein Riese wird es allerdings wohl nicht – im Gegensatz zu dem, was wir ursprünglich schon fast befürchteten.

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Der Schlaf kommt halt schon ein wenig zu kurz…

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…, wenn so ein Welpe im Haus ist. Besonders, wenn er noch so gar nicht alleine sein kann oder will. Und wenn er noch nicht stubenrein ist,

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Es wird wieder!

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Nämlich: ein Hund. Dieses Frühjahr sollte ein kleiner Chihuahua-Rüde bei uns einziehen. 2019 hat also nicht übel angefangen. Es darf so weitergehen…

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Ein gutes Neues Jahr 2019!

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Wünsche ich mir und der Welt. Auf dass alle Wünsche in Erfüllung gehen, die 2018 nicht in Erfüllung gegangen sind.

Oder vielleicht besser doch nicht? …

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Unterdessen…

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Unterdessen gibt es nicht nur Wein aus dem Barrique – und zwar auch den billigsten Regional-Wein aus irgendeinem Schweizer Kanton – sondern auch Bier.

Man fragt sich, ob diese Entwicklung noch gesund ist. Selbst wenn man, wie ich, ein gutes Bier jenseits der Normen von Lager und Weizenbier durchaus zu schätzen weiss.

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