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Unsere Erde (2)

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Heute waren wir wieder einmal im Kino. Ich wusste gar nicht, dass Winterthur in jener Ecke ein Kino hat – und dann waren es gleich 3 Säle…

Der Film, Unsere Erde (2), ist eine Dokumentation der BBC London. An Hand eines fiktiven Tagesablaufs werden verschiedene Habitate und verschiedene Tierarten – vom Pottwal bis zur Eintagsfliege – vorgestellt. Die Bilder sind eindrücklich; die Musik erinnert an die Vertoung von Herr der Ringe.

Sicher nichts für Fachleute – aber wir haben uns amüsiert. Und die Bilder sind tatsächlich sehr beeindruckend. Chapeau!

Mit Schirm, Charme und Melone [The Avengers]

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Eigentlich wollte ich die DVDs schon längst einmal bestellen, aber der Tod von Patrick Macnee hat mich nun endgültig motiviert: Die Folgen von Mit Schirm, Charme und Melone in denen er zusammen mit Diana Rigg als Emma Peel den John Steed gibt, sind nun auch meiner DVD-Sammlung einverleibt (die ja so riesig auch nicht ist). Ich kenne offen gesagt die frühen Folgen, die ohne Diana Rigg, nicht. Die späteren kenne ich, aber die haben bei weitem nicht den Appeal – auch nicht den Sex-Appeal – von denen mit Diana Rigg. Die erste Folge meiner Neuerwerbung habe ich gleich angeschaut. Und festgestellt, dass mich für einmal Jugenderinnerungen nicht täuschen: Die Serie ist so schräg, wie ich sie in Erinnerung hatte, Patrick Macnee so cool und Diana Rigg so cool und so sexy. Und in schwarz-weiss womöglich noch cooler und noch sexier.

Hach, waren das noch Zeiten als das Fernsehen wirklich noch schräg und innovativ war. Und damit sogar Erfolg hatte…

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Pierre Brice ist heute verstorben

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Ich könnte jetzt sagen, dass hier ein Held meiner Jugend verstorben ist. Tatsächlich aber habe ich als Jugendlicher den französischen Darsteller des deutschen Indianers Winnetou kaum zur Kenntnis genommen. Als Brice zum ersten Mal den Winnetou gab, war ich noch zu jung, um ins Kino gehen zu dürfen. Selber habe ich Karl May erst etwa zwei oder drei Jahre später zum ersten Mal gelesen (und dann keine Geschichte aus dem Wilden Westen, sondern den Schluss der Hexalogie aus den Nahen Osten – also den Schut). Zudem wohnten wir damals weit draussen in der Provinz, wo es kein Kino gab. Als wir dann von dort weggezogen waren, und tatsächlich das lokale Kino am andern Ende des neuen Dorfs einen Winnetou-Film (wie wir der Einfachheit halber alle Filme mit Brice und Barker nannten) spielte, war ich etwa 14 und meine jugendlich-kindliche Leidenschaft für Karl May am Sinken. Auch später habe ich keinen einzigen Film gesehen, jedenfalls nicht mehr als 5 Minuten davon am Stück. So gehöre ich wohl zu den wenigen meiner Generation, die ihr Bild von Winnetou nicht mit Pierre Brice verknüpfen. Dennoch hat sich Brice festgesetzt als eines der Symbole für jene Zeit, als ich noch ein Jüngling war mit lockigem Haar… oder so. (Eine Zeit, die ich übrigens keineswegs nostalgisch und positiv verklärt sehe – weder im Gesamten noch für mich persönlich.) Dennoch:

R.I.P., roter Bruder!

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