Schlagwort-Archiv: Winterthur

Und seit vorgestern sind wirklich alle Umzugskartons weg!

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Was noch nicht viel heisst. Ausser, dass im Keller nun sehr viel mehr Platz ist. Aber, um den wirklich ausnützen zu können, braucht es Regale. Und wir brauchen einen richtigen Tisch. Und … und … und …

Wir sind noch lange nicht fertig mit umziehen.

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Die Umzugskartons sind weg

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Genauer gesagt: Sie stehen nun im Keller und harren der Dinge, die da kommen könnten. Das heisst im Umkehrschluss auch, dass die Wohnung nun so weit eingerichtet ist, dass der Alltag funktioniert. Die Bücher sind noch nicht geordnet; ein Schrank fehlt und muss provisorisch durch Kartons ersetzt werden, in die wir Zeug legen; an den Wänden hängen noch keine Bilder; ein LAN-Kabel läuft auch noch einfach so (mehr oder weniger – meist weniger) den Wänden nach und bildet eine ständige Stolperfalle; und last but not least können wir – mangels geeignetem Splitter (wir haben nur eine Steckdose) – nur entweder im Internet sein oder fernsehen. Sobald die entsprechenden Geschäfte öffnen dürfen, müssen wir das eine oder andere noch einkaufen, um alldem Abhilfe schaffen zu können.

Aber bis dann haben wir uns längst ans Chaos gewöhnt und vergessen es zu ändern…

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Umzugskartons, wo man hinschaut

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In der ganzen Wohnung stehen Umzugskartons herum. Bis auf die Küche und ein paar Kleider ist mehr oder weniger alles darin verstaut. Auch alle Bücher. (Jedenfalls, die die ich noch behalte. Ungefähr ⅓ habe ich entsorgt.)

Und wie jedes Mal bei einem Umzug: Es geht an die Substanz.

Je nun – ist bald vorbei. Es wird einfach interessant, ob und wann wir wieder Internet haben werden…

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Jetzt ist es definitiv!

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Wir ziehen um!

Demnächst.

Das heisst: Ich werde in den nächsten Tagen noch weniger Zeit haben als bisher, hier grosse Beiträge zu verfassen und einzustellen. Sei’s drum …

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3. Burger-Festival Winterthur

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Dieses Wochenende geht fand das 3. Burger-Festival in der Stadt statt. Das dritte ist heuer erst durch eine Kollegin in meinen Fokus geraten. Denn diese – angeregt durch meine bisherigen Berichte! – wollte auch mal wissen, wie so ein Streetfood-Festival tatsächlich aussieht und funktioniert. Lokalität war einmal mehr die sogenannte „Halle 53“. Diese ist ein (meiner Meinung nach: gelungenes) Beispiel einer revitalisierten Industriebrache. Nach dem Rückzug der Firma Sulzer aus der Produktion von grossen und schweren Maschinen wie Lokomotiven, standen die dafür verwendeten Gebäude längere Zeit leer. Nur langsam erwachte Winterthur aus der Schockstarre, dass einer der größten und wichtigsten Steuerzahler verschwunden war. Es gelang, an Stelle eines großen, viele kleine Betriebe anzusiedeln, die meisten davon aus dem boomenden kreativen und / oder IT-Bereich. Zusätzlich wurde die bereits ansässige Fachhochschule weiter ausgebaut und Teile dort angesiedelt, und so haben wir heute das Phänomen, dass, wo früher Arbeiter im blauen Übergewand durch die Hallen eilten, nunmehr unter der Woche jede Menge junger Leute durchs Areal wuselt. Dann dient die Halle 53 als kleines Parkhaus. An Wochenenden wird sie dieser Zweckentfremdung abermals entfremdet, und verschiedene Events, von denen Streetfood-Festivals nur einen kleinen Teil ausmachen, finden in ihr statt.

Ich kam mir ein wenig vor, wie der Rheinische Hausfreund des Johann Peter Hebel, der jedes Mal, wenn ein Thema angeschnitten wird, das ein gewisses Spezialwissen verlangt, seinen (real existierenden!) Freund unter dem Titel eines Adjunkten einführt. So einen Adjunkt hatten wir dieses Mal auch dabei, nur war es eine Adjunktin und das Thema weniger die Einführung neuer Maß- und Gewichtseinheiten, sondern die sehr speziellen Anforderung, die eine Umnutzung eines ehemaligen Industrie-, und das heißt: Produktionsareals in Büros oder gar Wohnungen stellt. Immerhin war es in den Gebäuden, wo produziert wurde und zum Teil sogar mit flüssigem Eisen hantiert, nicht nötig, einer Wärme-Isolation großartig Beachtung zu schenken. Die Fenster waren riesig – man brauchte Licht! – aber von Doppelverglasung konnte keine Rede sein. Heute sind solche Gebäude häufig denkmalgeschützt, und es ist nicht ganz einfach, da nachträglich eine brauchbare Isolation hinzukriegen.

Aber eigentlich waren wir ja wegen der Burger da, nicht wegen der Isolation. Es war gestern ein schöner Frühherbst-Abend – warm genug, um auch draußen nicht mehr zu brauchen als ein T-Shirt. Im Vergleich zu den Streetfooddays, die in der selben Lokalität stattfinden, waren es ein paar Anbieter weniger – es fiel ja jeder weg, der keine Burger im Angebot hat. Dass es dennoch so viele Burger-Produzenten gibt, und so viele Varianten von Hackfleisch in mehr oder weniger runder Form zwischen zwei Brötchen, sogar, wenn ich mich nicht täusche, vegane, hat mich dann aber doch überrascht. Die geringere Quantität wurde durch die dargebotene Qualität der Burger wettgemacht. Jedenfalls hat keiner von uns seinen Burger auch nur ansatzweise schlecht gefunden. Beim Bier gab es auch lokales Craft-Bier, was mir sehr passte. (Und auch das Bier war ausgezeichnet.)

Mit wohliger Sätte im Bauch bewegten wir uns demnach heimwärts. (Aber ich hoffe dennoch, dass mir dieses Jahr kein Streetfood-Festival mehr über den Weg läuft…)

Nationalfeiertag – am folgenden Abend

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Es wurde dann doch noch etwas laut gestern Abend. Aber im Vergleich mit anderen Jahren hielt es sich doch in Grenzen. Vielleicht siegt ja bei der Menschheit doch manchmal die Vernunft? Zu wünschen wäre es…

Nationalfeiertag

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Im Moment (09.15 Uhr) ist es verblüffend ruhig. Noch keiner hat eine Rakete oder einen Böller gezündet. Haben die Hinweise auf die nicht unbeträchtliche Umweltverschmutzung tatsächlich etwas bewirkt? Ist es eine Folge dessen, dass der Migros-Genossenschaftsbund Ostschweiz dieses Jahr kein Feuerwerk verkauft hat? (Ich habe andere Geschäfte gesehen, die das gemacht haben – ohne Feuerwerkt muss keiner sein, der nicht will.)

Es wäre zu wünschen, dass es so ruhig bleibt. Für uns Menschen und für die Tiere – die wilden und die domestizierten. Ich möchte keinen zitternden kleinen Hund hier haben…

2. Burger-Festival Winterthur

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Heute, bis noch Sonntag, findet in der Halle 53 das 2. Burger-Festival Winterthur statt. Da hier mehr geboten wird als nur McDonalds oder BurgerKing, ist das im Grunde genommen für einen Fan von Street Food ein Muss.

Es sind, will es mir scheinen, dieses Jahr weniger Stände ‘am Start’ als letztes Jahr. Aber die Qual der Wahl ist im Grunde genommen dieselbe, ob ich nun aus 15 oder aus 50 Anbietern auswählen muss. Wir entschieden uns für Burger vom Alpaca. Feines knuspriges Brot (nicht die üblichen Burger-Buns, die nach nichts schmecken und zu kauen sind wie Gummi), saftiges Fleisch, Cole-Slaw-Salat, grüner Salat, sautierte Zwiebeln, Cherry-Tomaten und ein in Herzform aufgemalter Schuss Ketchup, etwas Salz auf den Fleischklöpsen. Perfekt. Dem grossen Modell musste noch ein kleiner folgen, der genau so gut schmeckte.

Dazu die freundliche Dame an der Kasse, die die Bestellungen aufnahm und  der ebenso aufgestellte Burger-Brater, der sich ungeheuer darüber freute, dass wir Nachschlag bestellten.

Last but not least ein Pale Ale einer regionalen Brauerei. Street-Food at it’s best!

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2nd Drink’n’Dine Festival Winterthur

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Mir will scheinen, dass sie in der letzten Zeit wie Pilze aus dem Boden schiessen. Und das liegt nicht am jetzt nach langer Trockenheit wieder einsetzenden Regen, im Gegenteil. Ich meine jene Veranstaltungen, an denen ambulante Verkaufsstände konzertiert Essen und Trinken anbieten. Manchmal in Kombination mit musikalischen und/oder kulturellen Angeboten.

Das rasche Essen auf der Strasse (vulgo: Fast Food) hat ja hierzulande eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht. Es schwappte aus den USA nach Europa über, zusammen mit jener Entwicklung, dass die lange Mittagspause von 1½-2 Stunden (die mein Vater noch kannte und die ihm erlaubte, vom Büro eine Viertelstunde nach Hause zu fahren, dort ein von meiner Mutter pünktlich serviertes, warmes Mittagessen zu sich zu nehmen und anschliessend noch eine Viertelstunde Mittagsschläfchen zu halten – heute unter dem Namen „Power Nap“ wieder entdeckt und als Mittel zur Erhaltung der Gesundheit propagiert! –, bevor er wieder ins Büro zurückfuhr) immer kürzer wurde. Kürzere Mittagspausen heissen auch, dass weniger Zeit da ist zum Essen. Die Restaurants mussten sich anpassen, und hier sprangen vor allem jene in die Bresche, die ein fixfertiges Konzept für diese Art von Mahlzeit vorweisen konnten. McDonald’s und Burger King wurden gross (während seltsamerweise Kentucky Fried Chicken der Sprung in die Schweiz nicht gelang – die Kette nimmt jetzt gerade den zweiten Anlauf). Sie boten Mahlzeiten, die, in einer Hand gehalten, im Gehen oder Stehen gegessen werden konnten, und die auf einen Biss gleich alles miteinander lieferten: Sättigungsbeilage, Fleisch, Salat und Sauce. Es schien nichts zu geben, das diese Burger-Frittierer aufzuhalten vermochte. Die Döner-Buden (die ich in Deutschland schon kennenlernte, als man in der Schweiz noch nicht einmal genau wusste, was ein Türke war) jedenfalls nicht.

Irgendwann aber begannen einige McDonald’s-Filialen Frühstück mit Kaffee anzubieten, und auch wer keine ökonomischen Kennzahlen in der Zeitung las, merkte, dass etwas mit dem herkömmlichen Geschäftsmodell nicht mehr aufzugehen schien. Tatsächlich waren (gefühlt: plötzlich) Anbieter aufgetaucht, die das Zubereitungstempo der Burger-Frittierer ebenfalls einzuhalten vermochten, aber mit anderen Speisen und Getränken als nur Hamburger und Pommes Frittes punkteten, oder mit Varianten des herkömmlichen Hamburgers. Viele dieser neuen Anbieter konnten ihre Kosten trotz geringerer Einkaufsmenge und hochwertigeren Zutaten tief halten, indem sie nicht ein fixes Lokal mieteten, sondern in fahrbaren Untersätzen kochten und verkauften. Die deutsche Würstchenbude (die man so vorher in der Schweiz auch kaum kannte) fand in abgewandelter Form grossflächigen Eingang in die Schweiz. In Abgrenzung zu den herkömmlichen Burger-Frittierern des „Fast Food“ begann man diese Szene „Street Food“ zu nennen. Im Grunde genommen meint das natürlich dasselbe: Futter, das auf der Strasse gegessen werden konnte. Im schlimmsten Fall auf dem schnellsten Weg zurück ins Büro; im besseren Fall, während man am See oder in einem Park flanierte oder sich dort wohin setzte.

Der nächste logische Schritt war, dass sich diese neue Form der Gastronomie selber zu feiern begann. „Street-Food-Festivals“ wurden angepriesen, zuerst in kleinerem, heute schon in recht grossem Massstab. Eines dieser Festivals – es nannte sich 2nd Drink’n’Dine Festival Winterthur – haben wir gestern besucht. Nummer 1 haben wir verpasst; Nummer 2 war, trotz aller grossen Werbung auf Facebook, immer noch eines der kleineren diesbezüglichen Festivals. Eigentlich nahm es nur den Raum einer einzigen Strasse in einem (allerdings „hippen“!) Quartier von Winterthur ein, einer dazu noch sehr kurzen Strasse. Das hätte den Vorteil gebracht, dass es den Eindruck eines sehr besuchten Festivals hätte machen können, auch wenn nur wenige Besucher da waren. Wir waren zugegeben sehr früh da, und dann setzte auch noch ein heftiger Platzregen ein. Die Tische und Bänke in der Mitte der Strasse waren nicht vor dem Regen geschützt. Ergo setzte sich kein einziger Mensch hin, wie sich überhaupt weniger als „nur wenige Besucher“ in jene Strasse verirrt hatten. Es müssen etwa ein Dutzend Stände mit Ess- und Trinkwaren dort gewesen sein – fast mehr als Kunden herumirrten. Am besten besucht war der Stand, der Wein und härtere Drinks ausschenkte, und vor dem ein paar 20- bis 30-jährige Männer und Frauen sich angesammelt hatten, die bereits das Stadium der Trunkenheit erreicht hatten, wo man lauter als notwendig zu reden beginnt.

Wir gingen die kurze Strasse einmal ‘rauf, einmal ‘runter. An einem Stand, der auch Soft-Drinks verkaufte, lösten wir ein Wasser und ein Bier. (Letzteres leider die Standard-Plörre einer Grossbrauerei, was mich immer seltsam berührt an einem Festival, das ansonsten Diversität in Sachen Kulinarik betont – Bier scheint in den seltensten Fällen als wertvolles kulinarisches Gut zu gelten.)

Jedenfalls kauften wir zu den Getränken einen Pulled-Beef-Burger. Der schmeckte nicht übel, auch wenn das Brötchen, zwischen dem Fleisch und Gemüse eingeklemmt waren, höchstens eine Qualitätsstufe über demjenigen stand, das die grossen Burger-Frittierer verwenden. Da wäre noch, wie man so schön sagt, „Luft nach oben“. Ausgezeichnet fanden wir dann die Nachspeise, die wir beim Griechen kauften: echtes (wirklich dickes!) griechisches Joghurt mit Honig gesüsst.

Dann hatten wir durchnässte Schuhe und nasse Hosenbeine und fuhren wieder nach Hause. Deshalb wissen wir nicht, ob das Festival im Laufe des Abends noch an Zug gewonnen hat.

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Afro-Pfingsten 2018

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Dieses Jahr waren wir früh vor Ort – sprich: schon gestern Freitag Abend. Und tatsächlich: Die Stände waren noch aufgestellt, die Musiker tuteten und trommelten allerorten in der Altstadt. Auch Essen und Trinken gab es in Hülle und Fülle.

Dieses Jahr haben wir uns bei einem Inder verköstigt. Das Curry war ok – leider nicht mehr. Als Bier gab es nur die Standard-Feldschlösschen-Plörre, was ich ebenfalls bedauerte. Je nun – man kann nicht immer einen Volltreffer landen.

Dafür habe ich an einem Stand ausgezeichnete BBQ-Saucen zum Verkauf gefunden – eine davon sogar scharf. Seeeehr scharf! Von dieser ganz scharfen (und von zwei anderen) mussten dann auch gleich je eine Flasche mit nach Hause. Und da der Stand, wenn ich das recht verstanden habe, eine afrikanische Genossenschaft in der Schweiz vertritt, also – wie das Schlagwort heisst – “Fair Trade” ist, habe ich das erst noch mit gutem Gewissen getan.

Warten wir also auf Afro-Pfingsten 2019…