Kategorie-Archiv: Nachruf

Erde an Afro-Pfingsten

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Habe der Facebook-Seite von Afro-Pfingsten als PM eine Frage geschickt, was da los sei. Das war am Montag. Jetzt ist Donnerstag Abend. Kein Antwort. Afro-Pfingsten scheint nicht an seinem potentiellen Publikum interessiert zu sein.

Leider für Afro-Pfingsten gibt es unterdessen zu viele Street Festivals, als dass man auf sie angewiesen wäre. So long, Afro-Pfingsten. Welcome, rest of the world!

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Muhammad Ali

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Als er seine grosse Zeit hatte, war ich zu jung. Als ich alt genug war, um mich eventuell interessieren zu können, durfte er nicht boxen. Als er wieder boxen durfte, interessierte mich Sport nicht mehr. Danach kam Parkinson.

Er setzte sich ein für die Rechte der Schwarzen in den USA.  Er verweigerte den Militärdienst, weil er keinen Grund sah, weshalb er gegen den Vietcong kämpfen sollte.

Dennoch finden sich heute Intellektuelle, die ihn – nur weil er sein Geld im Ring verdiente – als dummen Sportler abtun. Es gibt eine Hochnäsigkeit, die ich nicht mag. Noch weniger als Boxen.

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Umberto Eco

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Ich habe den Semiotiker vor Jahrzehnten mit Genuss und mit Gewinn gelesen. Die Erst-Lektüre von Der Name der Rose fand ich noch faszinierend. Bei der Zweit-Lektüre war die Luft raus. Ein Buch, das keine Zweitlektüre verträgt, kann nicht gut sein. Seither habe ich nichts mehr von ihm gelesen. Nun ist er verstorben.

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Demis Roussos

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Nein, natürlich habe ich den Schlagerfuzzi nie gehört. Oder jedenfalls nur, wenn mich keiner dabei sah. Jetzt ist auch er tot.

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R.I.P. GLENN FREY – Eagles – Hotel California

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Glenn Frey war mir kein Begriff – die Eagles und Hotel California schon. Erinnerungen an eine seltsame Zeit…

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David Bowie

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Während ich mit Lemmy von Motörhead wenig zu tun hatte – war und ist nicht meine Musik – habe ich beim Tod von David Bowie, gerade mal 2 Tage nach seinem 69. Geburtstag, doch leer geschluckt. Major Tom ist nun nicht mehr Under Pressure

R.I.P.

Und noch zwei…

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Noch zwei Prominente, die in den letzten Tagen verstorben sind. (Erfahren habe ich bei beiden erst heute davon.)

Einerseits Hellmuth Karasek (gestern im Alter von 81 Jahren verstorben), den ich natürlich, wie so viele Lesende, durch sein Mitwirken am Literarischen Quartett kennen gelernt habe. Im Gegensatz zu seinem Kollegen Reich-Ranicki (dessen Rezensionen über die deutsche Literatur nach 1945 ich übrigens gerade lese) empfand ich allerdings Karasek immer als recht unverbindlich. Auch wenn ich mich manchmal sehr über Reich-Ranicki ärgerte: Ich mochte seine pointierte, dezidierte Art besser.

Andererseits Dieter Wiesmann, Liedermacher und Apotheker in Neuhausen. Mit Wiesmann verbinden mich – neben der Tatsache, dass er ebenso in Schaffhausen zur Welt kam, wie ich, er allerdings in der Gegend blieb, ich nicht – mit Dieter Wiesmann also verbinden mich Erinnerungen an Jugendsendungen im Schweizer Fernsehen: Der Dachbudenplausch vor allem. (Der nirgends zum Kauf oder zum Download angeboten wird; ich fürchte, die Leute im Leutschenbach haben die alten Aufnahmen gelöscht – auf Nimmerwiedersehen…) Doch auch Wiesmanns späteren, von Reinhard Mey beeinflussten Lieder mochte ich. Im Gegensatz zu Mey, der die ganz grosse Karriere machte und zum Schlagersänger verkam (auch wenn er seine Schlager immer selber komponierte), blieb Dieter Wiesmann dem Liedermacher-Metier treu. 1999 zog er sich – zu meinem Leidwesen – ganz von der Szene zurück. Und nun ist er – am 23. September schon – verstorben. Irgendwo muss ich noch eine CD haben mit seinen besten und bekannesten Liedern. Die werde ich wohl demnächst mal ausgraben.

R.I.P., Ihr beiden!

Heuer sterben die alten Helden meiner Kindheit offenbar wie die Fliegen…

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… nun ist auch Patrick Macnee gestorben. Auch er hat ein hohes Alter erreicht: 93. Da war sicher damit zu rechnen. Aber was ist los mit diesem Frühling/Frühsommer?

John Steed … ich schaute Mit Schirm, Charme und Melone abends heimlich durch die angelehnte Tür des Wohnzimmers. Ich sollte mir die DVDs dieser Serie wohl mal zulegen. Und die beiden TV-Filme, in denen Christopher Lee und Patrick Macnee zulegen…

R.I.P.

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Is ja gut…

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Ist ja gut, liebe Twitterer und Facebookler. Ich habe es mittlerweile auch mitbekommen: Harry Rowohlt ist tot.

Warum muss nur jeder sein R.I.P. auf Facebook und Twitter loswerden? Ich behalte es wenigstens für mich. Bzw. schreibe es nur hier.

Ruhet in Frieden, Harry und Wolfgang. Ihr habt mit das eine oder andere beigebracht. Nun muss ich alleine weitermachen.

Pierre Brice ist heute verstorben

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Ich könnte jetzt sagen, dass hier ein Held meiner Jugend verstorben ist. Tatsächlich aber habe ich als Jugendlicher den französischen Darsteller des deutschen Indianers Winnetou kaum zur Kenntnis genommen. Als Brice zum ersten Mal den Winnetou gab, war ich noch zu jung, um ins Kino gehen zu dürfen. Selber habe ich Karl May erst etwa zwei oder drei Jahre später zum ersten Mal gelesen (und dann keine Geschichte aus dem Wilden Westen, sondern den Schluss der Hexalogie aus den Nahen Osten – also den Schut). Zudem wohnten wir damals weit draussen in der Provinz, wo es kein Kino gab. Als wir dann von dort weggezogen waren, und tatsächlich das lokale Kino am andern Ende des neuen Dorfs einen Winnetou-Film (wie wir der Einfachheit halber alle Filme mit Brice und Barker nannten) spielte, war ich etwa 14 und meine jugendlich-kindliche Leidenschaft für Karl May am Sinken. Auch später habe ich keinen einzigen Film gesehen, jedenfalls nicht mehr als 5 Minuten davon am Stück. So gehöre ich wohl zu den wenigen meiner Generation, die ihr Bild von Winnetou nicht mit Pierre Brice verknüpfen. Dennoch hat sich Brice festgesetzt als eines der Symbole für jene Zeit, als ich noch ein Jüngling war mit lockigem Haar… oder so. (Eine Zeit, die ich übrigens keineswegs nostalgisch und positiv verklärt sehe – weder im Gesamten noch für mich persönlich.) Dennoch:

R.I.P., roter Bruder!

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